Wildbienen-Forschung sucht Mithilfe

 


Aufruf zum gemeinsamen Suchen & Forschen: Gefährdet die Asiatische Mörtelbiene die heimische Bienenwelt?

Siedlerinnen und Siedler, die wachsam die Natur beobachten, können jetzt mithelfen, die Ausbreitung der Asiatischen Mörtelbiene zu erkennen. Ein Beitrag von uns allen zum Projekt BeeRadar.

Die Asiatische Mörtelbiene ist die erste eingeschleppte Wildbiene Europas und breitet sich auch in Österreich rasant aus. Unterstützen Sie die Forschung und suchen Sie mit uns den Gast aus Asien! Ein Forschungsprojekt untersucht die Ausbreitung der Asiatischen Mörtelbiene. Dabei spielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung eine wesentliche Rolle. Beobachtungen aufmerksamer Menschen zeigten, dass die eingeschleppte Biene in Konkurrenz mit heimischen Arten steht. Wie andere einheimische Wildbienen benötigt die Asiatische Mörtelbiene Hohlräume in Totholz zum Nestbau. Die Weibchen nutzen dafür gerne sogenannte Bienenhotels. Von Juli bis September ist die Biene aktiv und kann unter anderem bei Nisthilfen beobachtet werden. Die Asiatische Mörtelbiene wird auch häufig in der Nähe von Zierpflanzen gesichtet. Sie hat eine besondere Schwäche für Nektar von Lavendel, Blauregen, Stinkesche und Flieder. Die Weibchen sammeln Pollen an Japanischen Schnurbäumen.

So erstatten Sie Meldung

Um weitere Kenntnisse über die Asiatische Mörtelbiene und ihre Auswirkungen auf die heimische Bienenwelt zu sammeln, brauchen wir Ihre Unterstützung. Haben Sie die Biene bei einem Spaziergang oder in Ihrem Garten gesehen? Dann senden Sie uns Ihre Beobachtungen mit einem Foto oder Video per E-Mail an report@beeradar.info. Wenn Sie mehr über unser Projekt und die Asiatische Mörtelbiene erfahren möchten, besuchen Sie uns auf der Website www.beeradar.info oder unter beeradar.info auf Instagram.

 

Frances Wyatt & Julia Lanner/Wildbienenforschung am Institut für Integrative Naturschutzforschung, BOKU Wien
Foto: © Hämmerle (Foto des Monats April, beeradar)